Am Ende des Enseada-Strands im Badeort Guarujá, 100 km von São Paulo entfernt, befindet sich eine Halbinsel auf einer Hanglage, die in den 1950er Jahren für exklusive Villen entwickelt und parzelliert wurde. Der spektakuläre Blick auf die Bucht sowie die schwierige Erschließung des Terrains von der unten liegenden Straße sind für den Entwurf ausschlaggebend. Auf einem in die Erde eingesetzten Sockel, welcher als Terrasse und Pool wirkt, liegt eine C-förmige zweigeschossige Struktur. Ein System von überwiegend geschlossenen, parallel zueinander und quer zum Hang platzierten Wänden bildet die Aufenthaltsräume, die sich nach vorne öffnen.

 

Der Zugang von der Straße in die Wohnetage erfolgt mit der Überbrückung eines ganzen Niveaus über eine Treppe mit Landung Richtung Meer. Zusätzlich steht ein Aufzug zu Verfügung. Im zweiten Geschoss befinden sich drei der vier Schlafzimmer. Am Ende des Flurs auf der Rückseite bildet eine zweite Treppe einen Rundgang durch das zweigeschossige Wohnzimmer zurück in die erste Etage. Zwischen den beiden Flügeln erreicht man durch den Essbereich die Veranda.

casa península

Cristiana da Silva Architektin

2002–2004

‚Äč

Wohnungsbau (Neubau)

Guarujá, Brasilien

L.PH. 1-3; BGF: 250 m2